Ersatz fürs Systemabbild: Der Dateiversionsverlauf

In Windows 8.1 wurde die Systemabbildfunktion entfernt. Diese diente dazu, ein vollständiges Backup der Festplatte zu erstellen. Neu dazugekommen ist dafür der Dateiversionsverlauf.

Funktionsweise

Ist der Dateiversionsverlauf aktiviert, wird immer, wenn ein Dokument geändert wird, eine Sicherung dieser auf einem externen Datenträger erstellt. Laut Microsoft werden alle Dokumente in den Bibliotheken, dem Desktop, den Favoriten und die Kontakte gesichert. Eine Möglichkeit, andere Ordner hinzuzufügen, besteht nicht.

Um einen anderen Ordner zu sichern, ist es nötig, diesen zu einer Bibliothek hinzuzufügen. Hierfür kann es sinnvoll sein, eine eigene Bibliothek, etwa mit dem Namen Backup, zu erstellen. Eigene Bibliotheken werden in die Sicherung integriert.

Von der Sicherung ausgeschlossen sind daher alle Anwendungen und das System selbst.  Zusätzlich besteht die Möglichkeit, explizite Ordner von der Sicherung auszuschließen. Erleidet also die Festplatte einen Defekt, muss man trotz Sicherung die Programme neu installieren. Um die Daten muss man sich jedoch keine Sorgen machen.

Wiederherstellen älterer Dateiversionen

Um vorherige Versionen zu durchsuchen oder wiederherzustellen klickt man im Start-Ribbon des Explorers auf Verlauf.

Explorer
Explorer

Es öffnet sich ein Fenster, in welchem man ähnlich wie im Explorer die Sicherungen durchsuchen kann. Klickt man mit der rechten Maustaste auf ein Element, öffnet sich ein Kontextmenü, mit dem man die Dateien betrachten und wiederherstellen kann.

Dateiversionsverlauf
Dateiversionsverlauf

Systemabbild wurde zu selten genutzt

Von Microsoft wird die Umstellung unter anderem damit begründet, dass die Systemabbildfunktion relativ kompliziert war und deshalb nur von wenigen Menschen genutzt wurde.

Ein großes Problem von dieser wurde durch den Dateiversionsverlauf gelöst: Für die Sicherung der gesamten Festplatte benötigte man über USB2.0 meist mehrere Stunden. In dieser Zeit durfte der PC weder heruntergefahren werden noch durfte das Backupmedium getrennt werden.
Bei der Sicherung der einzelnen Dokumente soll es kein Problem darstellen, wenn die Verbindung zum Massenspeicher getrennt wird. In diesem Fall werden die Dateien auf der internen Festplatte zwischengespeichert. Sobald das externe Speichermedium wieder verbunden wird, werden die Daten dorthinkopiert.

Ein weiterer Vorteil der Umstellung liegt darin, dass verschiedene Versionen der Dokumente gespeichert werden. Außerdem kann nicht nur die komplette Sicherung, sondern auch eine einzelne Datei wiederhergestellt werden. Beim Systemabbild war es nötig, das komplette System auf den Stand der Sicherung zurückzusetzen.

Aktivieren des Dateiversionsverlaufs

Der Dateiversionsverlauf ist  unter Windows 8.1 nicht standartmäßig aktiviert. Um ihn zu nutzen, ist es nötig, ihn manuell zu starten. Hierfür sucht man in der Sidebar einfach nach Dateiversionsverlauf.

Suche nach Dateiversionsverlauf
Suche nach Dateiversionsverlauf

Im sich öffnenden Fenster muss einfach auf Einschalten geklickt werden.

Einschalten des Dateiversionsverlaufs
Einschalten des Dateiversionsverlaufs

Über die Schaltfläche Erweiterte Einstellungen lassen sich das Aktualisierungsintervall, die Größe des Offlinecaches (wenn das Sicherungsmedium nicht verbunden ist) und die Aufbewahrungsdauer der gesicherten Dokumente festlegen.

Erweiterte Einstellungen des Dateiversionsverlaufs
Erweiterte Einstellungen des Dateiversionsverlauf

Zusätzliches Speichermedium für Sicherung nötig

Zwar werden die Dokumente auch auf der Hauptfestplatte gesichert, wenn das gewählte Speichermedium nicht verfügbar ist, aber dies schützt nur vor versehentlichen Änderungen. Solange die Dateien nicht auf einem zweiten Medium gesichert sind, sind diese im Fall eines Hardwaredefekts verloren.

Fazit

Der Dateiversionsverlauf ist ein sinnvolles Feature zur Sicherung der eigenen Daten. Besonders die Möglichkeit, ältere Versionen einzelner Dateien zu betrachten ist sehr praktisch. Als vollständiger Ersatz für ein Systembackup ist er jedoch nicht geeignet. Besser wäre es seitens Microsoft gewesen, den Dateiversionsverlauf zu ergänzen, aber die Systemabbild-Funktion beizubehalten.

Möchte man ein vollständiges Backup der gesamten Festplatte erstellen, ist es nun nötig, auf Software eines Fremdherstellers zurückzugreifen.

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WordPress 3.7 veröffentlicht

Gestern wurde WordPress 3.7 veröffentlicht. Das Update des Blog-Systems beinhaltet hauptsächlich kleine Änderungen, von denen die meisten nur für Entwickler relevant sind. Trotzdem gibt es einige Verbesserungen für Anwender.

Auswählen mehrerer Elemente mit Shift

Wie in vielen anderen Anwendungen lassen sich jetzt mehrere Elemente mit Shift auswählen. Dazu selektiert man das erste Objekt und klickt bei gedrückter Shift-Taste das letzte Element an. Alle Objekte, die sich zwischen diesen beiden befinden, werden automatisch ausgewählt. Durch Drücken der Strg- oder Ctrl-Taste lassen sich noch weitere Elemente hinzufügen.

Praktisch ist dieses Feature vor allem beim Hinzufügen von Medien -insbesondere Bildern-  in Posts. Durch diese Verbesserung lassen sich beispielsweise Fotoserien einfügen, ohne jedes Foto anklicken zu müssen.

Automatische Updates

Ab Version 3.7 werden Updates des Kerns automatisch installiert. Plugins und Themes sind davon nicht betroffen. Das funktioniert allerdings nur, wenn WordPress so konfiguriert ist, dass dabei nicht nach dem FTP-Passwort gefragt wird. Nach dem Update auf Version 3.7 zeigt WordPress aber auf dem Dashboard an, ob automatische Updates für diese Seite verfügbar sind. Demnächst werde ich einen Artikel veröffentlichen, wie man WordPress für automatische Updates konfiguriert. Laut der Dashboard-Meldung erhält der Administrator aber automatisch eine Email, wenn Updates verfügbar sind.

Anzeige der Passwortstärke

Schon länger wird in WordPress bei der Eingabe eines neuen Passworts angezeigt, wir sicher dieses ist. Jetzt wurde diese Anzeige verändert. Optisch erkennt man keinen Unterschied, doch wurden die dahintersteckenden Regeln geändert. Passwörter, welche in WordPress 3.6 gerade noch als sicher angezeigt wurden, werden jetzt schwächer eingestuft. Hierdurch sollen die Benutzer ermuntert werden, stärkere Passwörter zu wählen.

Verbesserte Suche

Die Suchfunktion in WordPress 3.7 soll nun relevantere Ergebnisse liefern. Wie es in der Praxis funktioniert wird sich zeigen.

Weitere Änderungen

  • Passwörter für Passwortgeschützte Artikel wurden auf 20 Zeichen begrenzt
  • Bei deaktivieren Cookies wird bei Anmeldeversuchen im Backend eine Fehlermeldung angezeigt
  • Auf der Bearbeitungsseite für Medien wird jetzt auch deren Dateigröße angezeigt
  • Auf der Kommentar-Bearbeitungsseite wird nun die IP-Adresse des Kommentarautors angezeigt

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Mein Eindruck von Windows 8.1

Ich bin ja erst vor wenigen Wochen auf Windows 8 umgestiegen und schon kam das Update auf Windows 8.1. Deshalb beziehen sich meine Vergleiche eher auf Windows 7 als auf Windows 8.1.

Für alle, die es kurz wollen: Ich bin größtenteils sehr zufrieden. Alle anderen dürfen gerne weiterlesen. Dieser Artikel stellt aber nicht alle Änderungen vor, sondern erklärt die, die mir aufgefallen sind – positiv und negativ.

Anmerkung

Die Metro-Oberfläche heißt in Windows 8.1 offiziell Modern UI. Aus Unwissenheit habe ich in diesem Artikel trotzdem den Begriff Metro verwendent 🙂 . Ich hoffe, dies stellt kein allzu großes Problem dar.

Metro

Die Metro-Oberfläche ist der auffälligste und wahrscheinlich größte Unterschied zwischen Windows 7 und Windows 8.1. Wie an alles neue muss man sich erst daran gewöhnen, doch mittlerweile komme ich sehr gut damit klar. Den Desktop gibt es natürlich weiterhin, auch wenn man diesen erst aus der Metro-Oberfläche heraus aufrufen muss.

Metro-Oberfläche
Metro-Oberfläche

Mit der Metro-Oberfläche hat man eine sehr gute Möglichkeit, Programme und Apps zu organisieren. Es lassen sich einzelne Bereiche einrichten, denen man auch einen Titel zuweisen kann. Für mich ist das zwar mehr Spielerei als sinnvoll, da ich schneller das Icon selbst finde als erst den Bereich und dann das Programm zu suchen. Für Personen, die weniger vertraut mit Computern sind kann dies aber durchaus Sinn machen.

Wichtige Programme oder Apps, welche Informationen direkt auf der Metro-Startseite anzeigen, kann man auch größer darstellen. Damit lassen sie sich noch schneller finden.

Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, gefällt mir die Metro-Oberfläche eigentlich besser als das Startmenü. Sie lässt sich individueller gestalten (mit einemen Hintergrund, sohgar animiert ist möglich 😉 ) und ist übersichtlicher als das Startmenü, welches seit Windows 95 kaum verändert wurde.

Jedoch wird die Metro-Oberfläche unübersichtlich, wenn sich sehr viele Icons darauf befinden. Hiermit meine ich nicht die Programm-Startverknüpfungen, sondern die ganzen Deinstallationsprogramme,  Handbuchlinks usw. welche oft im Startmenü erstellt werden. Diese habe ich aber – wenn sie erstellt wurden – gleich wieder gelöscht.

Auch die Bedienung mit der Maus funktioniert gut. Angeblich hat Microsoft diese mit dem Update auf Windows 8.1 noch weiter verbessert. Ich konnte aber keinen Unterschied feststellen, was vielleicht auch daran liegt, dass ich auch bei Windows 8 sehr gut damit zurecht kam.

Auch mit das Touchpad wurde sinnvoll integriert. Streift man etwas mit einem Finger von linken Rand in Richtung Mitte, wechselt man die App/das Programm. Die selbe Geste vom rechten Rand öffnet die Sidebar.

Berührt man mit dem Mauszeiger (oder am Tablet mit dem Finger) das Eck rechts oben oder unten, öffnet sich eine Seitenleiste. Diese stellt ein Menü mit fünf Punkten dar:

  • Suchen
  • Teilen
  • Start
  • Geräte
  • Einstellungen

Diese ist eigentlich immer erreichbar. Ausnahme bilden etwa Spiele im Vollbild, welche auf WebGL basieren.

Ich nutze bisher nur die Punkte „Suche“ und „Einstellungen“. Die Suche sollte selbsterklärend sein. Anzumerken ist nur, dass sie im Gegensatz zu Windows 7 sehr schnell arbeitet und die Möglichkeit von Windows 8, nur nach Dateien, Programmen oder Einstellungen zu suchen, wieder herausgenommen wurde. Das finde ich aber so auch besser, denn bei dieser Variante musste man zweimal mehr klicken. Außerdem braucht man diesen Filter im Normalfall nicht, da man (wenn man überhaupt mehrere Elemente mit dem selben Namen hat) diese auch am Icon unterscheiden kann.

Die Einstellungen bedüfen einiger kurzer Worte. Über diesen Punkt errreicht man sowohl die Einstellungen der aktuellen App (Programme haben es anscheinend noch nicht integriert) als auch die des Systems.

Befindet man sich im Metro-Modus, heißen diese System-Einstellungen. Dort kommt man an die wichtigsten Punkte in der Metro-Ansicht. Sucht man die klassische Systemsteuerung, muss man vorher auf den Desktop oder ein Programm (keine App) navigieren. Ruft man von dort den Punkt Einstellungen auf, erscheint dort ein Link zur Systemsteuerung. Diese entspricht also den App-Einstellungen des Desktops.

An der Systemsteuerung selbst hat sich jedoch fast nichts geändert. Es sind lediglich einige Punkte dazugekommen beziehungsweise weggefallen. Auf einen dieser werde ich später noch eingehen.

Aus der Seitenleiste heraus lässt sich außerdem der PC herunterfahren, neu starten und so weiter.

Der fehlende bzw. wiederaufgetauchte Start-Button

Seit Windows 8 gibt es auf dem Desktop keinen Start-Button mehr (In den Apps auch nicht).
Dieser erscheint nur, wenn man die Ecke links unten berührt.

Da man im Internet überall Gejammer gelesen hat, dass ja der Startbutton so fehlt, habe ich mir einfach eine Verknüpfung mit dem Windows-Icon in die Schnellstartleiste gelegt, welche die Funktion des Start-Buttons übernahm. Verschwendete Zeit, denn genutzt habe ich sie nie. Und auch seit Microsoft mit Windows 8.1 den Start-Button an selber Stelle – im Dektop-Modus dauerhaft eingeblendet – zurückholte, habe ich ihn kein einziges mal genuzt.

Das hat folgende Gründe: Ich habe die linke Hand immer an der Tastatur. Und die Windows-Taste zu drücken, geht für einen versierten Anwender deutlich schneller als erst mit der Maus über den Start-Button zu fahren und dann diesen anzuklicken (die weiteren 20 Pixel in die Ecke sollten auch für weniger versierte Benuzter kein Problem sein). Außerdem habe ich mir kurz nachdem ich meinen neuen Laptop hatte auch eine Bluetooth-Maus dazugekauft: Die Microsoft Sculpt Comfort Mouse. Diese hat am linken Rand einen weiteren Knopf, der das gleiche tut wie der Windows-Knopf auf der Tastatur: Er ruft die Metro-Oberfläche auf. Außerdem kann man zwei Wischgesten mit dem Daumen definieren, welche ich zur Anzeige der aktiven Programme und zum App-Wechsel verwende. Das ist sehr praktisch, man kann auch andere Funktionen frei definieren.

Kurz gesagt, ich vermisse den Start-Button nicht und Microsoft hätte ihn von mir aus auch für immer verschwinden lassen können.

Etwas anderes, was in Windows 8.1 (nicht Windows 8) verschwand, stört mich deutlich mehr:

Die Systemabbild-Funktion

Unter Windows 7 und Windows 8 gab es ein sehr einfaches, aber auch sehr gutes Tool zum Sichern des PCs. Man konnte direkt aus der Systemsteuerung heraus ohne Zusatzsoftware ein komplettes Systemabbild erstellen und mit diesem den PC sogar nach einem Hardwaredefekt wiederherstellen.

Diese Möglichkeit wurde leider bei Windows 8.1 entfernt. Es gibt jetzt nur den Dateiversionsverlauf, mit dem man zwar angeblich alles wiederherstellen kann (ich habe diese Funktion noch nicht getestet). Doch ist die Festplatte defekt, hilft das auch nichts mehr. Hier wurde eindeutig zu viel für Tablets (bei denen man den Speicher bekanntlich nicht tauschen kann) optimiert.

Nach etwas Recherche im Internet stieß ich auf die Möglichkeit, ein Systemabbild über die Powershell zu erstellen, was bei mir jedoch nicht klappte. Damit muss ich mich erst noch einmal auseinandersetzen. Und anwenderfreundlich ist das auf keinen Fall.

Edit: Die Systemabbild-Funktion ist nicht verschwunden, sondern wurde nur gut versteckt. Wie ihr diese findet, erfahrt ihr in einem extra Artikel dazu.

Unscharfe Fenster?

Nach dem Update auf Windows 8.1 fiel mir auf, dass einige Fenster (z.B. Chrome oder einige Fenster der Systemsteuerung) unscharf dargestellt wurden. Das Problem war aber schnell gefunden: Die Standartskalierung stand auf 125%, also wurde alles, was nicht für Windows 8.1 angepasst war, vergrößert. Das ist zwar gut gedacht, da die Pixeldichte immer größer wird, aber die Umsetzung scheiterte wohl etwas: Nach meinem Eindruck wurde der Text erst für die „normale“ Größe gerendert und dann um 25% vergrößert anstatt umgekehrt. Dass das nicht funktionieren kann sollte jedem klar sein, der schonmal von ClearType gehört hat.

Glücklicherweise lies sich das Problem schnell beheben und da ich zwar schlecht, mit Brille aber trotzdem ziemlich gut sehe, kann ich auch bei 100% alles gut lesen 😉 .

Geschwindigkeit

Ich glaube, hiermit ist bewiesen, dass es doch Dinge gibt, die schneller als das Licht sind. Gefühlt dauert der Start keine 10 Sekunden (mit 40 GB Fremdsoftware auf der SSD), nur die Passworteingabe dauert bei mir ewig 😉 . Wenn es dann doch mal geklappt hat, muss man aber nicht warten bis alles geladen ist, sondern kann sofort arbeiten. Ich konnte bisher nicht feststellen, dass der Laptop im Augenblick nach dem Anmelden langsamer war als sonst, was bei Windows 7 und älter doch etwas nervig war. Ich behaupte aber hiermit nicht, dass man es nicht schaffen kann, mit 20 Toolbars und 30 Autostart-Programmen diese positive Änderung zunichte zu machen.

Multi-Monitoring

Heißt das so?

Jedenfalls unterstützt mit Window 8.1 auch die Metro-Oberfläche den Betrieb mit mehrern Monitoren sehr gut. Das war ein Punkt, welcher mich bei Windows 8 etwas störte.

Dateien kopieren/verschieben

Wahrscheinlich ist es mehr Spielzeug als sinnvoll, aber trotzdem gefällt es mir sehr gut: In Windows 8 hat Microsoft den Dialog zum Verschieben und Kopieren von Dateien überarbeitet. Blendet man nun die Details ein, wird auch ein Diagramm dargestellt. Dieses zeigt den Verlauf der Kopiergeschwindigkeit. Ob man das unbedingt braucht wage ich zu bezweifeln, trotzdem gefällt es mir gut.

Kopierdialog
Kopierdialog

Taskmanager

Auch der Taskmanager wurde komplett überarbeitet. Wer ihn das erste mal aufruft, wird vielleicht kurz blöd gucken: Wo sind die ganzen Funktionen hin?

Der Taskmanager?
Taskmanager mit wenigen Details

Doch sobald man die Schaltfläche „mehr Details“ entdeckt, fühlt man sich gleich viel wohler.

Der Tab „Anwendungen“ (hieß er so?) ist verschwunden. Dafür wurde der Tab „Prozesse“ überarbeitet. Die Prozesse werden in drei Kategorien unterteilt:

  • Apps (hier sind auch die normalen Programme zu finden)
  • Hintergrundprozesse
  • Windows-Prozesse

Dank dieser Änderung wurde die Liste etwas übersichtlicher, aber für Günter, der einmal in der Woche seine Emails abrufen will, reicht die Ansicht mit wenigen Details, die für weniger versierte benutzer deutlich verbessert wurde.

Außerdem wird der Netzwerktraffic angezeigt, welchen die einzelnen Programme verursachen. Surft man über das Mobilfunknetz, kann das sehr praktisch sein.

Der Tab Leistung wurde auch übersichtlicher gestaltet. Links befindet sich eine Übersicht über den Auslastungsverlauf einzelner Komponenten. Klickt man diese an, werden mehr Details angezeigt. Am Ressourcenmonitor hat sich nichts verändert, was ich feststellen konnte.

Es wurden noch einige weitere Tabs hinzugefügt, welche ich persönlich aber weniger interessant finde.

Netzwerkeinstellungen

In Windows8.1 kann man nach dem Verbinden mit einem Netzwerk ein Profil für dieses erstellen. Nützlich ist diese Funktion etwa dann, wenn man in einem bestimmten Netz einen Proxy verwenden will, in anderen aber nicht. Normalerweise müsste man hierfür den Proxy manuell aktivieren und deaktivieren oder ein Skript dafür schreiben. Mit den Netzwerkprofilen erübrigt sich dieser Schritt. Man kann auch für jedes Netzwerk spezifische Einstellungen wie Standartgateway oder IP setzen.

Der Microsoft Store

Bekanntlich ist die App-Anzahl im Microsoft-Store nicht die größte, da er noch relativ jung ist. Das sehe ich aber nicht problematisch. Für mich ist der Store eine Ergänzung zu den normalen Anwendungen, kein Ersatz. Anders sieht es aus, wenn man die RT-Version nutzt. Bei dieser lassen sich nur Apps, aber keine normalen Programme installieren. Hier kann ich mir es teilweise schwer vorstellen, eine App zu finden, welche den eigenen Vorstellungen genau entspricht. Das ist schon bei den großen Stores wie Gooogle Play und dem App-Store nicht immer möglich.

Positiv am Microsoft Store ist aber die Qualität der Apps. Mit allen Apps, welche ich bisher getestet habe, war ich sehr zufrieden. Zwar habe ich einige wieder gelöscht, was aber daran liegt, dass ich diese Funktionalität doppelt hatte. So wurde etwa eine ToDo-App überflüssig, als ich von Thunderbird auf Outlook 2013 umstieg.

Alle Apps, welche ich bisher testete, haben sich sehr stark amKacheldesign orientiert. hierdurch war eine konstante  Nutzerführung möglich und man muss sich nicht für jede App umgewöhnen.

Durch dieses konstante Nutzererlebnis ist es vermutlich auch für Entwickler relativ einfach, ansprechende Apps zu erstellen, da viele Komponenten bereits existieren und nicht neu entwickelt werden müssen. Konkret getestet habe ich diesen Punkt jedoch noch nicht. Ich werde versuchen, das in den nächsten Wochen nachzuholen.

Touch-Funktionalitäten

Ich habe kein Tablet mit Windows 8 bzw. 8.1. Deshalb konnte ich das System auch auf keinem Touchscreen testen. Ich kann mir aber ugt vorstellen, dass die Metro-Oberfläche auch auf einem Touchscreen einfach zu bedienen ist. Will man aber den Desktop nutzen, sollte man eine Maus zur Hand haben, da dieser wie aus alten Windows-Versionen bekannt ist auch viele kleinere Schaltflächen hat.

Das einzige Problem sehe ich bei Geräten, bei denen der Touchscreen im Gehäuse versenkt ist. Um die Sidebar zu öffnen muss man mit dem Finger direkt in ein Eck streifen. Ist der Displayrand aber höher als das Display selbst, wäre es vorstellbar, dass man diesen Punkt schwierig erreicht.

Fazit

Ich bin mit Windows 8.1 sehr zufrieden. Es gibt zwar ein paar Dinge, die anders sein könnten, aber die Neuerungen – auch die Metro-Oberfläche – haben es mir angetan. Auf keinen Fall werde ich auf Windows 7 downgraden. Wer Windows 8 nutzt und das Update auf Windows 8.1 noch nicht installiert hat, sollte das auf jeden Fall tun, außer die Systemabbilt-Funktion ist überlebenswichtig. Ich bin zuversichtlich, eine andere Lösung hierfür zu finden.

Ein kleiner positiver Nebeneffekt der Metro-Oberfläche ist die App XBox-Music bzw. einfach Musik. Diese ist fast wie Spotify, nur konnte ich bisher auch im kostenlosen Modus keine Begrenzung feststellen (nur einige wenige Lieder waren gesperrt). Zwar ist die Auswahl gefühlt etwas kleiner, doch auch hier dauert es verhutlich Jahrzehnte, bis man alle Lieder gehört hat und es kommt ja auch regelmäßig neues dazu.

Letztendlich kann ich mich der Kritik über Windows 8 nur wenig anschließen, denn wenn irgendjemand Neuerungen bringt, wird das ja grundsätzlich schlechtgemacht. Und in einer Welt ohne Neuerungen möchte ich nicht leben.

Eine weitere Seite in der Blogosphäre

Es ist ja nicht so, dass es im Internet schon genug Blogs gibt. HIermit ist deren Anzahl aber mal wieder um 1 erhöht worden –  wie es jede Minute etwa zwölf mal passiert.

Damit dieses Blog aber nicht nur die Zahl der WordPress-Installationen erhöht, sondern auch Inhalt liefert, werde ich auch versuchen, regelmäßig etwas zu schreiben. Die Betonung liegt dabei aber wirklich auf „versuchen“, also seid bitte nicht  böse wenn es doch nicht klappt.

Die Themen möchte ich noch nicht genau festlegen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es relativ viele Beiträge über irgendwelches Technik-Zeugs gibt, Aber es kann natürlich auf passieren, dass sich etwas darunter mischt, was mit Technik so viel zu tun hat wie Zitronenfalter mit Zitronen. Vielleicht auch noch weniger.

Zitronenfalter
Zitronenfalter

Auch die Länge der Beiträge wird sicherlich variieren, wobei die ganz langen schon sehr selten sein werden. Trotzdem versuche ich, möglichst wenige Beiträge zu veröffentlichen, bei denen das Laden der Beiträge länger dauert als das Lesen derselben. Und bisher bin ich mit den Ladezeiten meines Webhosters ganz zufrieden 😉

Außerdem wird sich wahrscheinlich am Blog selbst viel tun. Das heißt, irgendwann soll ein eigenes Theme kommen und auch in der Struktur werden immer wieder Änderungen auftauchen.

Also, lasst euch überraschen!